artAkus - das FORUM

 

Auf dieser Seite eröffnet artAkus ein Forum, auf dem Bürger und Bürgerinnen Kritik und Betroffenheit zur
Zwangsbeschallung durch Musikapparate im privaten und öffentlichen Raum zur Sprache bringen können.
Je mehr Betroffene sich gegen Zwangsbeschallung wehren,
desto größer ist die Chance, dass die Verantwortlichen zur Einsicht kommen.

 

Auch Sie können gern einen Leserbrief verfassen und an das Postfach von artAkus senden.
Bitte fassen Sie sich kurz. Die Leserbriefe werden anonymisiert und möglicherweise gekürzt.
artAkus ist nicht zum Abdruck der Leserbriefe verpflichtet!

 

Viel Spaß noch bei Ihrer Wanderung durch artAkus und seine Links. Empfehlen Sie uns weiter.

Ich empfehle die Linzer Charta der Hörstadt
sowie „Eine schauerliche Schallsinfonie von grauenvollem Missklang“ von Dr. Gerhard Fitzthum

 

 

 

Petition an die Fraktionen des Deutschen Bundestages

des Vereines „Pipedown – gegen Zwangsbeschallung“

 

„Der akustische Raum ist Gemeingut. Er gehört allen!

 

Wir, die Unterzeichneten dieser Petition, ersuchen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich dafür einzusetzen, dass die rechtlichen Bestimmungen zum Schutz der Bürger vor unerwünschter und vermeidbarer Beschallung mit Musikkonserven erheblich verbessert werden.

 

Begründung: Im Zuge der Weiterentwicklung und Verbreitung elektronischer Geräte und Medien zur Beschallung haben die Belästigungen der Bürger in öffentlichem Raum und Wohnumfeld erheblich zugenommen. In Einkaufszentren, Supermärkten, Restaurants, Cafes, Toiletten, Hotels, Verkehrsmitteln, Warteräumen von Ärzten usw. werden sie ungefragt und wie selbstverständlich mit Musikkonserven beschallt, obwohl sich immer mehr Bürger davon belästigt fühlen. Die Menschen sind der Beschallung oft hilflos ausgeliefert (siehe die repräsentative Emnid-Umfrage von 2005).

 

Die Folgen von zu vielen akustischen Reizen, wie z.B. Nervosität, Konzentrations- und Schlafstörungen, Aggression usw. sind in der Fachwelt hinreichend bekannt. Die bisher bestehende Lärmschutzgesetzgebung reicht nicht aus, um gegen diese permanente, weit verbreitete und subtile Form der akustischen Beeinträchtigung rechtlich und nachhaltig einzuschreiten. Zur Zeit ist man noch angewiesen auf das eher selten vorkommende, einsichtige Entgegenkommen des Verursachers.

 

Notwendig ist deshalb eine Rechtsgrundlage, auf Grund derer die Belästigten vorgehen können und die mögliche Verursacher von vornherein davon abhält, unnötige Beschallung im öffentlichen Raum in Gang zu setzen. Diesem öffentlichen Raum sind alle Einrichtungen, wie Ladengeschäfte, Ämter, Hotels, Krankenhäuser, Arztpraxen usw. zuzurechnen, die von Bürgern aufgesucht werden können und müssen. Vergleichbares muss für das Wohnumfeld gelten. Basis dieser rechtlichen Regelung sollte die Linzer Charta sein.“

 

Wenn Sie diese Petition unterstützen wollen, gehen Sie bitte auf die Seite http://www.pipedown.de/

 

Abdruck auf dem Websitz http://www.artakus.de/forum.html mit Genehmigung von Pipedown

 

 

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Dr. Kl. M. – 79102 Freiburg – 16. November 2011

Betreff: Körperliche Reaktionen auf tieffrequenten Schall

 

" ... Ihre Reaktion auf tieffrequenten Schall kann ich gut nachvollziehen. Auch ich habe ja das Problem, daß die Lautstärke, mit der die Bässe aus der Bar im EG in meine Wohnung dringen, von der Polizei als nicht so schlimm empfunden wird. Bei mir rufen sie nicht nur Symptome einer Panikreaktion hervor, sondern es ist für mich ein Gefühl, als würde mich jemand persönlich angreifen und mit jedem "wumm" ins Gesicht schlagen. Allerdings liegt bei mir kein Trauma zugrunde, sondern es hat sich nach und nach während der Pubertät entwickelt - und ist daher wohl auch nicht therapierbar. Nach allem, was ich während meiner Arbeit an dem Buch über diese Musik erfahren habe, halte ich es auch für eine natürliche Reaktion, die nur bei der Mehrzahl der Menschen durch Abstumpfung und evtl. Gewöhnung bereits im Mutterleib (wie es für Fluglärm nachgewiesen ist) verlorengegangen ist. ..."

 

Codenummer 027/2011

 

 

G. Sch. – 14050 Berlin – 28. April 2011

Betreff: Kündigung einer Wohnung nach einem Jahr

 

„Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meine Wohnung fristgerecht zum 30. Juli 2011.

 

Grund sind massive Lärmbelästigungen (Trittschall, Geschrei, laute Gespräche, laute Musikanlagen bzw. Fernsehgeräte). Verursacht wird der Lärm von mindestens sieben Mietern, die in den Häusern 17i, 17d sowie im Haus 17b wohnen. Durch besondere Rücksichtslosigkeit zeichnen sich dabei einige Mieter des Hauses 17b aus.

 

Zahlreiche Mieter ignorieren den Pragraphen der Hausordnung, der den Betrieb von Musikanlagen bei geöffneten Fenstern verbietet. Bedauerlicherweise werden auch die in der Hausordnung sowie durch gesetzliche Bestimmungen festgelegten Ruhezeiten nicht beachtet. Störungen der Nachtruhe sind insbesondere an Wochenenden die Regel. Der Lärm ist dabei vielfach so laut, dass auch der Einsatz von Ohropax zwecklos ist.

 

Aufgrund der Vielzahl der Lärmstörer sehe ich schon aus zeitlichen Gründen keine Chance, mich mit Aussicht auf Erfolg gegen die Lärmbelästigungen zu wehren. …“

 

Codenummer 026/2011

 

 

Dr. Ph. S. – Berlin-Lankwitz – 5. September 2011

Betreff: Auswahlkriterien für eine Wohnung

 

„ ... Übrigens „verkehrslaut“ war genau mein Kompromiss 1987 bei meiner jetzigen Wohnung, von 7 Anforderungen waren nämlich nie mehr als 6 erfüllt, denn eine Anforderung hieß: Bezahlbar. Ich habe mich brauchbar an den Verkehrslärm gewöhnt, aber bin im Streit mit dumpfen Bass-Tönen von „Musik“, die teils bis nach Mitternacht dröhnen. ... „

 

Codenummer 025/2011

 

 

G. Sch. – 10627 Berlin – 18. Januar 2010

Betreff: Lärmende Nachbarn empfehlen Gehörschutz „Cord max“

 

„ ... Die lieben Nachbarn sollten mal selbst nur ein paar Stunden täglich mit dem "Cord max" rumlaufen. Ich habe hier seit einigen Monaten tagsüber permanent Ohropax drin und meistens jeden Tag zusätzlich noch den BAUHAUS-Lärmschutz- Kopfhörer auf. Damit lässt sich zwar der Schall tatsächlich einigermaßen wegdrücken. Aber ich hab mich noch nie so schlecht gefühlt wie in den letzten Monaten. Wenn ich diese Zwangsverstöpselung in meiner eigenen Wohnung noch ein paar Monate länger ertragen muss, bin ich psychisch völlig am Boden. Beste Grüße ...“

 

Codenummer 024/2010

 

 

Matthias Fenner – 19230 Neu Zachun – 22. Juli 2009

Betreff: Bürgerinitiative gegen Lärmterror durch Open-Air-Diskos

 

„Liebe Frau Becker,

seit Jahren kämpfe ich gegen unsere Behörden, um an meinem Wohnort auch die Sommernächte wieder durchschlafen zu können. An mehreren Wochenenden finden an einem nahen Badesee Open-Air-Diskos (4 Zelte, 4 Musikrichtungen) von Samstag 21 Uhr bis Sonntags 6 - 8 Uhr statt.

Das Ordnungsamt versteckt sich hinter der Freizeitlärmrichtlinie und den dort dargestellten Immissionsrichtwerten. Ich und einige andere Anwohner (ca. 1500 m entfernt) leiden aber überwiegend unter den dröhnenden Bässen, die bis in die Schlafzimmer wirken und den Schlaf nachts schier unmöglich machen.

Ich würde, da ich als Einzelkämpfer bislang nicht viel ausrichten konnte und meine Nachbarn alles andere als aktiv sind, gern eine BI gründen, da es sicher auch an anderen Orten in der Republik ähnliche Probleme geben dürfte.

Vielleicht können Sie, Frau Becker, und die Besucher ihrer Website mir dabei am Anfang ein wenig unter die Arme greifen.

Zuschriften bitte gern an: buergergegenlaerm@gmx.de – Danke ...“

 

Codenummer 023/2009

 

 

K.-H. Th. – 28359 Bremen – 29. Juni 2009

Betreff: Wahrnehmung tieffrequenten Schalls

 

Hallo Frau Becker,

ich verfolge Ihre Newsletter und Information mit Interesse und habe Respekt vor Ihrem Elan, mit dem Sie Ihre Ziele verfolgen. In vielen Bereichen gebe ich Ihnen recht und auch bei uns, auf dem Lande (Langwedel hat 12.000 EW) ist der Musikterror schon angekommen.

 

Was ein wirklicher Punkt in diesem Zusammenhang ist, der Mensch mit seinen akustischen Sensoren (Ohren) ist in seiner Vollkommenheit, was hören angeht, nicht zu übertreffen, außer durch Tiere die noch bessere Ohren haben. Was meine ich damit: Wenn man das Hörspektrum eines gesunden Menschen betrachtet und das versucht linear aufzuzeigen, kann ein Mensch von 200 µPascal (ca. 16dB) bis 200.000.000 µP (ca. 136 dB) hören. Diese Vorteile Geräusche oder Töne mit einem Unterschied von Faktor 1.000.000 zu hören und zu interpretieren kann ein Segen oder auch ein Fluch sein.

Sie können bei 80dB im Zug sitzen und bei monotonen Geräuschen schlafen, die gleiche Person kann im Bett liegen und einen ruhigen Ort und durch Geräusche von 25dB (tropfender Wasserhahn) im Schlaf gestört werden. Hierbei kommt zum tragen die Töne und Impulse und wie harmonisch empfindet er es. Je leiser die Umgebung ist, desto empfindlicher wird das Ohr, eine hervorragende natürliche Eigenschaft, die in der Technik schon nachgebaut wurde.

 

Des weiteren hört der Mensch selektiv, ich meine Sie können am Bahnhof stehen, in einer extremen Geräuscheumgebung und trotzdem können Sie die leise Stimme ihres Gegenüber hören und verstehen, das Ohr und das Gehirn synchronisieren auf die Stimme und selektieren das gesprochene aus dem Lärm raus. Diese phantastische Eigenschaft ist in der Technik nicht nachzubauen. Jedenfalls nicht in diesem Umfang. Da ist das Geschöpf den Nachbauten um vieles noch voraus. ...“

 

Codenummer 022/2009

 

 

Fred T. - München – 8. März 2009

Betreff: Nachbarliche Schikane durch Schwingungen

 

„Hallo, Frau Becker!

Ich suche dringend einen Fall, wo jemand vor ca. 5-8 Jahren seinen Doppelhausnachbarn mittels tieffrequenter Schallwellen über Lautsprecher aus dessen Hälfte vertreiben wollte. Die durch Subwoofer ausgelösten Vibrationen schränkten die Nutzung sehr ein. Diese perfide Methode konnte erst nach einem Jahr durch Zufall aufgedeckt und vor Gericht gebracht werden.

Es wäre mir wichtig, O R T und Z E I T zu erfahren, um Urteil und Umstände ausfindig zu machen.

Danke für Ihre Hilfe!" ...“

 

Codenummer 021/2009

 

 

Dr. K. M. 79102 Freiburg – 28. Februar 2009

Betreff: Terror für die Nachbarschaft mit ferngesteuerter Diskothekenanlage in der Wohnung

 

„Liebe Frau Becker,

vor ein oder zwei Wochen haben Sie eine Nachricht an mich weitergeleitet wegen einer Ruhestörung mit Subwoofern. Zufällig habe ich einen alten Zeitungsausschnitt vom 15. 2. 1995 (Badische Zeitung) gefunden. Möglicherweise handelt es sich um den Fall, den Ihre Korrespondentin meint:

 

„Mit Techno-Musik aus einer ferngesteuerten Diskothekenanlage hat ein Hausbewohner aus Groß-Zimmern bei Darmstadt seine Nachbarn terrorisiert. Der junge Mann hatte in seiner Dachwohnung Verstärker, kühlschrankgroße Boxen, Bassreflektoren und Hochtonaufsätze - insgesamt 28 Teile - aufgetürmt und von der Straße aus per Fernbedienung in Gang gesetzt. Jedesmal, wenn die von den entnervten Hausbewohnern alarmierte Streife eintraf, schaltete er die Musik ab. Sobald die Beamten wieder abgerückt waren, drehte er sie wieder auf.“

Herzliche Grüße ...“

 

Codenummer 020/2009

 

 

C. S - 29223 Celle - 3. Februar 2009

Betreff: Tieffrequenter Schall

 

Danke für Ihre Seite <http://www.artakus.de/gesetz02.html>! Die ist detaillierter als das meiste zur rechtlichen Seite des Themas. ...“

Viele Grüße

 

Codenummer 019/2009

 

 

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Rudolf Kuhr - 82296 Schöngeising - 2. Februar 2009

Betreff: Qualität des Journalismus - Sendung 'Report München' vom 26.01.09

„Liebe Frau Becker,

Hier der Wortlaut eines Briefes, den ich an ca. 30 Sendeanstalten zum obigen Betreff verschickt habe:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Themen Ihrer jüngsten Sendung waren wieder einmal von erheblicher Bedeutung, besonders die zwei Beiträge zum Geld waren sehr informativ. 'Der Fall Hypo Real Estate' aber war - rein akustisch - für empfindsamere Gemüter nur sehr schwer zu ertragen, entsetzlich nervend war diese aufdringliche Musik! So gut und wichtig Ihre Beiträge vom Inhalt her sind, mit der Beimischung von dramatisierender Musik und Geräuschen entwerten Sie diese Beiträge und damit auch Ihr Ansehen als seriöse Sendung.

Die künstliche Dramatisierung von dokumentarischen Berichten stellt nicht nur eine Verfälschung der Realität dar, sie manipuliert zugleich den Zuschauer und läßt schließlich einen unterschwelligen Zweifel an der Echtheit der gezeigten Ereignisse aufkommen. Infotainment sollten Sie nicht zu Ihrem Vorbild werden lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Rudolf Kuhr“

 

Die in einer Antwort vom BR aufgestellte Behauptung: „... Grundsätzlich ist es allerdings so, dass sich die meisten Zuschauer von einer akustischen Begleitung der Beiträge angesprochen fühlen. ...“ ist nach meinem Gefühl völlig unglaubhaft. Welcher Zuschauer eines Polit-Magazins wünscht sich akustische Begleitung bei Sachthemen? Es müßte mal danach geforscht werden, was die Redakteure dazu veranlaßt, den Texten Musik beizumischen.“

Mit freundlichen Grüßen ...“

 

Codenummer 018/2009

 

 

K.-H. T., Firma Brühl & Kjaer GmbH – 28359 Bremen – 16. Februar 2006

Betreff: Humanschwingungen

 

 

„Sehr geehrte Frau Becker,

beiliegend erhalten Sie die gewünschte Broschüre, .... Das Problem mit Lärm im Infraschallbereich wird immer größer; gerade bei jungen Leuten ist es sehr beliebt, tieffrequente Musik laut zu hören. Ein Kunde von uns hat schon seit geraumer Zeit Probleme mit Nachbarn. Es wird Zeit, dass diese Art von Belästigung auch durch entsprechende Gesetze und Normen eingeschränkt wird. ... Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. ...“

 

Codenummer 017/08

 

 

M. & R. F. - 87488 Betzigau - 27. November 2008

Betreff: Baßdröhnende Autofahrer

 

„Liebe Frau Becker,

ganz herzlichen Dank für Ihre Initiativen! (Briefe an UBA, an Polizeipräsident Berlin, an die Grünen U.B.) Ich werde in Kürze Ihre Anregungen aufgreifen und Rund-Mails schreiben. Ich bin voll Ihrer Meinung. Danke!

Mit freundlichen Grüßen ...“

 

Codenummer 016/08

 

 

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Prof. Dr. H. G. – 85764 Oberschleißheim – 22. November 2008

Betreff: Baßdröhnende Autofahrer

 

„Sehr geehrte Frau Becker,

vielen Dank für die Information zu Ihrer Korrespondenz mit dem Polizeipräsidenten in Berlin. Der Brief des Präsidenten verwundert mich allerdings. Mir ist mehrfach berichtet worden, dass hier in München und dem Umfeld wiederholt Autos mit zu lauter Musik angehalten worden sind und die Fahrer ein Bußgeld zu zahlen hatten.

Ich werde mich aber bei der Polizei erkundigen, ob und welche Regelung es dafür gibt.

Mit besten Grüßen ...“

 

Codenummer 015/08

 

 

H. S. – 65428 Rüsselsheim – 19. Oktober 2008

Betreff: Exzessiver Betrieb von Kfz-Audioanlagen

 

„Sehr geehrte Frau Becker,

danke für diesen tollen Brief ans UBA wegen des exzessiven Betriebes von Kfz-Audioanlagen.

Darf ich diesen Brief mit Hinweis auf Ihre Homepage in meinem eigenen Mail-Verteiler überregional weiterleiten?

Seitens der BI Hasslocher Straße aus Rüsselsheim gibt es zur Zeit nichts Aktuelleres zu berichten. Uns fehlt einfach die Unterstützung, da doch sehr viele Personen Angst haben, öffentlich gegen diese Lärmbelästigungen vorzugehen.

Ich hatte versucht als Mitglied des VCD dort mehr Druck auszuüben, leider konnte der VCD bei Herrn Bundesminister Tiefensee diese Problematik im Bußgeldkatalog nicht platzieren.

Ich bin mir sicher, dass dies irgendwann kommen wird, bin mir aber nicht sicher, ob wir es noch erleben werden.

Fakt ist, man bekommt ständig für sein Engagement Lob und Zuspruch, aber konkrete Unterstützung ist sehr rar.

Mit lieben Grüßen aus Rüsselsheim ...“

 

Codenummer 014/08

 

 

Dr. Ph. S. – Berlin – 23. April 2008

Betreff: Affenmusik wie Waffenlärm

 

„Ein ordentliches Trampeltier sollte mindestens ein Dutzend klobige Füße haben, oder? Nein, der leichtfüßige Mensch ist das allergrößte Trampeltier. Er trampelt und trommelt auf dem Trommelfell - was für ein Name - mit den im Bass verstärkten Grunzern und Krächzern moderner Unterhaltungsmusik. ...

So wird die Würde des Menschen mit Füßen getreten. Sie sollte unantastbar sein, leider sind wir da bundesverfassungslos. Tasten wäre bereits Fortschritt: Die Sinnesorgane des Menschen sind "eigentlich" auf allerfeinfühligste Eindrücke eingestellt. Aber statt feiner Kammerkonzerte gibt es Druckwellen wie bei Zündungen von Bomben. Die "Gewalt des Basses" bei artAkus erinnert keineswegs zufällig an das Donnern der globalen Waffen. Welche Spannweite bis hin zum gerade noch hörbaren, feinen, hochkommunikativen Ton! Wie lange noch will die Menschheit herzhafte Dampfwalze „satt“, statt herzliche Zärtlichkeit? ...“

 

Codenummer 013/08

 

 

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Dr. phil. R. D. C. – 22149 Hamburg – 23. Februar 2008

Betreff: Zwangsbeschallung im öffentlichen Nahverkehr

 

„ ... als regelmaessiger benutzer von bus und bahn sehe ich mich regelmaessig, mit steigender tendenz, sehr lautem "pfftt ... tzscht ... pfftt ... tzscht ... pfftt ... tzscht ... pfftt ... tzscht..." ausgesetzt. diese extrem laestige geraeuschkulisse, die mir das lesen unmoeglich macht, uebertoent sogar dann gelegentlich die fahrgeraeusche, wenn sich der schallerzeuger1 mit seiner hoellenmaschine (mp3, walkman o.a.) am anderen ende des waggons aufhaelt. im seltenen fall, dass ein solcher zeitgenosse in meiner reichweite ist, habe ich bisher hoeflich gefragt, ob er das geraet bitte leise stellen koenne. gelegentlich funktioniert das. Zunehmend haeufiger sehe ich mich unhoeflichen bis barschen reaktionen gegenueber. hier eine kleine auswahl:
der angesprochene sagt: "ja", nach kurzem betasten des regelers geht es aber genauso laut weiter

der angesprochene sagt garnichts.

der angesprochene sagt schlicht und einfach: "nein".

der angesprochene sagt etwa sinngemaess: "das ist mir jetzt schon zu leise".

der angesprochene sagt etwa sinngemaess: "wie kaeme ich dazu?".

 

dies ist nur ein kleiner auszug aus dem repertoire der bedroehnungskuenstler. kuerzlich sah ich auf einem u-bahnhof im schaukasten klein und unauffaellig die "hinweise zur nutzung der verkehrsmittel", die das laute betreiben von walkmen, mp3 und konsorten untersagen. ...“

 

Codenummer 012/08

 

 

A. A. – 10963 Berlin – 17. Februar 2008

Betreff: Vermeidbarer Lärm

 

”Liebe Ute Becker,

vielen Dank für Deinen Einsatz gegen unliebsame Beschallung und Lärm!

Was könnte Berlin nicht eine schöne Stadt sein, wenn in den Straßen weniger Verkehrslärm wäre?!?!

Wem ist eigentlich bekannt, daß für Frauen schon bei der Hälfte derjenigen dezibel-Zahl der Streß anfängt, bei der für Männer der Streß beginnt? Dies wurde nachgewiesen durch Cortisol-Tests im Blut. Leider sind es hauptsächlich Männer, die Stadt planen und gar nicht wissen, welch hoher Streß für Frauen der Verkehrslärm ist.

Wieso werden wir beim U-Bahn-Fahren eigentlich Dezibel-Pegeln ausgesetzt, die gesundheitsschädlich sind und über jeder zulässigen Zahl? Warum meckert keiner, warum schreibt keiner darüber? Warum aber die gequälten Gesichter von dem Höllenlärm?

Warum werden Kinder mit Lärm traktiert, bei Straßenfesten, bei Spielfesten, bei Belustigungen aller Art, bei Weihnachtsfeiern (!)

Warum werden wir bei Geburtstagsfeiern mit ohrenbetäubendem Lärm traktiert?

Warum sind Straßen- und Stadtfeste Lärmterror-Orgien?

Warum sind in den Schulräumen Holz-, Stein- oder sonstige glatte Böden, die Lärm unerträglich machen? Warum keine Teppichböden, die Lärm abmildern und im übrigen auch den gesundheitsschädlichen Feinstaub viel besser binden als glatte Böden? Und die im übrigen sogar leichter zu reinigen wären, man braucht nur zu saugen – und alle paar Jahre einen neuen Teppichboden verlegen ...

Warum sind alle so angeblich unempfindlich auf Lärm, wobei wir doch durch die Wissenschaft wissen, daß das gar nicht stimmt, sondern es so ist, daß selbst akzeptierter Lärm die Gesundheit schädigt, das Herz streßt, das Gehör belastet?

Warum haben so viele Menschen Tinnitus?

Warum warum warum ...“

 

Codenummer 011/08

 

 

G. M. – 21509 Glinde – 30. Januar 2008

Betreff: Zwangsbeschallung

 

„Liebe Frau Becker,
man sollte Sie klonen, so engagiert, wie Sie gegen die Zwangsbeschallung zu Werke gehen!

Leider gibt es viel zu wenige Menschen, die ihr Missfallen äußern. Oft höre ich: „Es ist doch überall so, da kann man nichts machen!" Unter diesen Menschen ist mir noch niemand begegnet, der musikalische „Untermalung“ ausdrücklich wünschte. Ich denke, da gilt es anzusetzen: die Menschen, die Zwangsbeschallung unerträglich finden, zu offener Kritik motivieren, und jene, denen es „egal" ist, begreiflich machen, auf welche Weise sie vergewaltigt werden.

 

Meine eigene Strategie besteht darin, Geschäfte zu meiden, in denen der „Einkaufsfunk" aktiv ist oder Muzak sonstiger Art betrieben wird, und dies den Geschäftsführern mitzuteilen. Häufig erfolgt keine Reaktion, von Budnikowski jedoch gab es einen langen Entschuldigungsbrief, einen Einkaufsgutschein und das Versprechen: die Filialleiterin werde für das Problem sensibilisiert! Es geht also, wenn auch in sehr kleinen Schritten.

Beste Grüße ...“

 

Codenummer 010/08

 

 

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A. B. – 24867 Dannewerk - 26. Januar 2008

Betreff: Zwangsbeschallung in Wartezimmern

 

„Liebe Frau Becker,

ich saß bei meinem Zahnarzt im Wartezimmer und wurde beschallt. Ermutigt durch Ihre Aktionen fragte ich die Mitwartenden, ob sie die Musik störe. Ich war die Älteste und fühlte mich am meisten gestört. Aber ich erhielt einstimmig die Zustimmung aller, dass das Radio ausgeschaltet werden könne. Ähnlich erging es mir im Behandlungszimmer. Auch hier wurde das Radio bereitwillig ausgeschaltet. Es geht also!

Vielen Dank für Ihre Arbeit. ...“

 

Codenummer 009/08

 

 

N. T. - Rechtsanwalt, Oberstaatsanwalt a.D. – 26203 Wardenburg – 3. November 2007

Betreff: Verstärkte Bässe

 

„ ...las ich von Ihrem Bemühen, gegen dröhnende Bässe vorzugehen. Es ist sicher eines der vordringlichsten Ziele unserer Zeit, dieser verhängnisvollen Entwicklung entgegenzuwirken (in Autos, in Einzelhäusern, in Wohnungen, bei Open-Air-Konzerten, usw.). Die Verursacher solchen Lärms sind rücksichtslose und verantwortungslose Zeitgenossen, denen man ein technisches Spielzeug überläßt, ohne die Folgen zu bedenken. Und die Behörden, die dem entgegenwirken sollten, werden – wie das immer so ist – erst zwanzig Jahre zu spät reagieren. Wollen wir diese üblen Belästigungen so lange ertragen?“

 

Codenummer 008/07

 

 

Studienrat a.D. H. F. – 25482 Appen-Etz – 16. Oktober 2007

Betreff: Musikberieselung

 

„... Mich verdrießt, wie Geschäftsleitungen teils ahnungslos-naiv, teils willentlich-dreist ihre Kunden verdummen, und zwar auf zweierlei Weise:

...

2. mit dem albernen Denglisch, das aus jedem Schaufenster grinst. Wer Englisch nicht gelernt hat, kann mit sale, outlet, fashion und life-style nichts anfangen, doch wer mit der englischen Sprache vertraut ist, empfindet diese spasmodische Internationalität als lächerlich, besonders dann, wenn - gar nicht selten – grammatikalische oder orthographische Fehler enthalten sind.

 

3. mit der lästigen Musikberieselung. Es ist ebenso traurig wie komisch, wenn in einem feinen Hotel, von Vornehmheit durchflutet, mit einem Chef von steifer Würde, Musik erklingt, die besser in eine Pommesfrites-Bude passen würde, und man diesen vulgären Lautsprecherausstoß auch noch schön finden soll. Und sagt man es dem Chef des feinen Restaurants, bekommt man unter ungläubigem Erstaunen zur Antwort, alle anderen Gäste wünschten es so. Doch noch nie ist ein Gast gefragt worden. Allerdings traut sich kaum einer, auf diesen Übelstand hinzuweisen.“

 

Codenummer 007/07

 

 

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R. S – 29223 Celle – 14. September 2007

Betreff: Zwangsbeschallung

 

„ ... Auch ich glaube, dass die Musikanlagenbeschallung zu einer Sucht geworden ist. Auch wenn die physiologischen Vorgänge, die dem zugrunde liegen, nicht bekannt sind, spricht das Verhalten dafür. Wenn in Berlin mein „Übermensch“ meinte, er brauche seinen „Deutsch-Rap“, könnte er Recht gehabt haben. Da mag z. B. eine Rolle spielen, dass der fremde Rhythmus eine Art Mangelgefühl im Körper „übertönen“ soll. ...

... Das Bumbum gibt vielen ein – nur vorübergehendes – Gefühl von Lebendigkeit. Um eine wirkliche Lebendigkeit zu spüren, müssten die meisten eine längere Zeit der Stille durchmachen, die sie erst wieder für Musik sensibel machen würde.

Das Musik-Konsumverhalten kommt natürlich dem Profitstreben gewisser Industrien entgegen und wird von diesen gefördert. So schaukelt sich etwas hoch. ...

...Es gibt eine Privatsphäre, die der Regeneration dient und auf die man ein Grundrecht hat. Auch wenn die Mehrheit Bumbum haben will, muss sie mich in meiner Privatsphäre damit verschonen. Außerhalb meiner Privatsphäre kann ich anderen ihr Bumbum nicht nehmen (z. B. im Kaufhaus: Die Mehrheit will es wahrscheinlich so. Da muss ich eben schnell einkaufen und dann schleunigst raus.) In meiner Privatsphäre jedenfalls genieße ich den Minderheitenschutz. Daher die Berechtigung der Forderung nach Zimmerlautstärke. Diese wird ja rechtlich zugestanden. Das wissen viele wirklich nicht und faseln nur etwas von Ruhezeiten. Man stelle sich vor, jeder dürfe anderen das Leben außerhalb der Ruhezeiten zur Hölle machen. Hier herrscht Aufklärungsmangel (der sich übrigens auch zeigt, wenn man im Internet Hausordnungen und Mietrechtsbelehrungen liest). Wir müssen auf unser Recht auf Privatsphäre – in Verbindung mit Minderheitenschutz – beharren. ...

...Wir Betroffenen sollten uns auf unser Recht berufen und den hierbei relevanten Minderheitenschutz beanspruchen. Das hat einfach jeder zu akzeptieren. Nur fehlt bislang die Lobby dafür. (Ihr Hinweis auf die Unverletzlichkeit der Wohnung trifft eben dieses Recht, das auf dieses Thema üblicherweise nicht bezogen wird.) ...“

 

Code-Nummer 006/07

 

 

Prof. Dr. H. G. – 85764 Oberschleißheim – 14. September 2007

Betreff: Musikberieselung

 

„ ... mit Vergnügen und Achtung lese ich Ihre wiederholten und offenbar erfolgreichen Aktivitäten gegen die Musikberieselung. Auch ich bitte überall, wo es geht, vor allem in Restaurants und in Flugzeugen, um Ausschalten oder zumindest deutliches "pipe down", was meistens erfolgreich ist, auch in den USA.

Mit besten Grüßen und besten Wünschen für weitere erfolgreiche Tätigkeit ...“

 

Code-Nummer 005/07

 

 

Dr. K. M. – 79102 Freiburg – 6. September 2007

Betreff: Freizeitlärm

 

„ ... Das größte Lärmproblem der heutigen Zeit ist der Freizeitlärm. Sensible und ruhebedürftige Menschen bleiben in unserer Spaßgesellschaft und „Eventkultur" auf der Strecke. Die Genehmigung einer Veranstaltung wie der Love Parade z.B. wäre früher undenkbar gewesen. Zum einen wegen der Häufung von Straftaten (ein Sprecher der Polizeigewerkschaft bezeichnete sie als „größte Drogenparty der Welt"), zum anderen wegen des Lärmterrors für zehntausende von Anwohnern. Auch Sportveranstaltungen werden inzwischen meistens mit aggressiver Musik beschallt. Ruhezeiten werden mehr und mehr beschränkt, Sperrstunden nach hinten verlegt. Die Behörden gehen gegen Ruhestörungen nicht oder nur halbherzig vor.

Der gesundheitliche, wirtschaftliche und menschliche Schaden ist groß: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Unfälle wegen Übermüdung durch Schlafmangel, Leistungsrückgang, Gehörschäden, Nachbarschaftskonflikte. ...“

 

Code-Nummer 004/07

 

 

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A. H. – 12205 Berlin – 3. September 2007

Betreff: Zwangsbeschallung

 

„ ... Grundsätzlich sollte man immer den Mut haben, egal wo, darum zu bitten, die Musik auszuschalten. Dass man dann komisch angeguckt oder gar angefeindet wird, muss man hinnehmen. Man bekommt auch darin Übung. Ich empfehle allerdings nicht, sich mit jungen Menschen in der (Berliner) S- und U-Bahn über die Lautstärke ihrer Walkmen, i-pods oder Transistorenradios zu unterhalten. – Hier würde allenfalls eine Beschwerde an das Ordnungsamt nützen. Aber diese Behörden haben leider zu wenig Personal und scheinen ohnehin nicht daran interessiert, Zivilbeamte in den Öffentlichen mitfahren zu lassen, die nach dem Rechten sehen. Schade. Ich habe mir vorgenommen, wenn überhaupt, mehr Bus zu fahren. Da hat man wenigstens einen Fahrer, der einem eventuell zur Seite steht.

Herzliche Grüße ...“

 

Code-Nummer 003/07

 

 

H. S. – 65428 Rüsselsheim – 2. September 2007

Betreff: Exzessiver Betrieb von Kfz-Audioanlagen

 

„... warum unternehmen wir nicht endlich etwas gegen den Lärm, der uns wirklich alle betrifft. Ich meine die aufgemotzten Audioanlagen in den mittlerweile überall herumfahrenden Pkws. Wir in unserer Straße haben genug. In kleinen Gruppen von Anwohnern, im Bußgeldbescheid dann Zeugen genannt, notieren wir regelmäßig die Kennzeichen der „Sünder“ und zeigen sie an. Hiermit versuchen wir, auch weitere Anwohner zu motivieren, die Verursacher dieses Lärmes zur Anzeige zu bringen. Da uns sonst niemand unterstützt, müssen wir halt selbst die Initiative ergreifen. Sollte nicht jeder etwas Zeit für seine Gesundheit opfern? Was nützen Nachtflugverbote, leise Autos, leise Reifen, leise Straßenbeläge, Lärmschutzwälle an Autobahnen und vieles mehr, solange die rollende Diskothek 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche geöffnet hat und rücksichtslos jeden beschallt? ...“

 

Code-Nummer 002/07

 

 

C. S. – 29223 Celle - 21. August 2007

Betreff: Musikapparatlärm von Nachbarn

 

... Ich selbst fühle mich durch nachbarliches Musikhören in meiner Wohnung regelmäßig gestört und weiß, dass das von den meisten Menschen für nebensächlich gehalten wird. Dabei ist Zimmerlautstärke vorgeschrieben. Eingehalten wird sie jedoch kaum, und ihre Einhaltung ist schwer durchzusetzen. Ich habe zwar mit Hilfe des Vermieters eine Verringerung der Belästigung erreicht, erwarte aber nach wie vor, dass ich nicht den HipHop eines Nachbarn hören muss, wenn es ihm gefällt. ...“

 

Code-Nummer 001/07

 

 

Dr. B. H. – 24105 Kiel - 2. März 2006

 

„ ... es ist schön, dass Sie auf Ihre anregend vielseitige Internet-Erscheinung aufmerksam gemacht haben, herzlichen Dank dafür. Als kleinen Gegengruß nach Berlin schicke ich Ihnen eine "Unterwegserfahrung" aus meinem neuen Gedichtband "Meer Licht":

 

Unterwegserfahrung

Unterwegs auf der Suche
nach einem erträglichen Sender
überall Privatsenderschwachsinn,
Geplärre, Gedröhne, Gequatsche
unsäglicher Moderatoren
zwischen Hits und Oldies,
hilfreich der Herrschaft des
Kapitals über Hirnlose.

Dazwischen weniger günstig
sendeplatziert öffentlich rechtlich
ein paar Rückzugsgebiete
der Intelligenz: Ihr Sender,
Ihre Gebühren, Ihr Programm,
NDR Info, Deutschlandsender,
zur Zeit allerdings bloß
Wirtschaftskram und die
tägliche Aktienkurshysterie
an der Wall Street.

Abschalten
welche Wohltat -
Aussteigen
welcher Gewinn -
O du wunderbares Schweigen
wie so weit und still die Welt
am Waldrand
ein Vogel
auch er schweigt
wunderbar angekommen
jeder bei sich.

Mit herzlichem Gruß und guten Wünschen
Ihr B
. H. ©

 

Code-Nummer 00/2006

 

 

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Referenz 1

 

„Der so genannte wissenschaftliche Fortschritt hat den Menschen einen gefährlichen Umweltschadfaktor gebracht: Lärm.

...

Bisher wurde das Lärmproblem von den Regierenden ignoriert. Obgleich Lärm ein 100fach höheres Gesundheitsrisiko darstellt, wird um Asbest viel „Lärm“ gemacht und bezüglich des Lärms wird in der Öffentlichkeit geschwiegen.

...

Zu diesen durchaus nicht unbedeutendem Erfolg in der Lärmbekämpfung hat auch Ute Becker mit ihren vielseitigen Aktivitäten beigetragen.

 

Ihre Schrift „So öhre denn ...“ ist ein weiterer Aktivposten, mit dem die Autorin die verlorene „Ökologie der Ruhe“ versucht wieder herzustellen und breite Kreise der Bevölkerung zur „bewussten Akustikgestaltung“ unserer Umwelt anregen möchte. Es ist zu wünschen, dass diese Schrift viele Leser findet, die sich mit in die Front derer einreihen, die den Lärm und den Lärmmachern den Kampf angesagt haben.“

 

Professor em. Prof. Dr. med. Karl Hecht
Februar 1998

 

 

Referenz 2

von Pipedown – Lautsprecher aus! e.V.

 

„Frau Becker gehört zu den Gründungsmitgliedern unseres Vereins am 12. Oktober 2000.

 

Die flächendeckende Musikbeschallung des halböffentlichen und öffentlichen Raumes, seine ansteigende Nutzung durch gehörschädigende Open-Air-Veranstaltungen, die Erhöhung des Verkehrslärmes durch dröhnende Autoradios, die Störung der Nachtruhe durch Musikanlagen der Nachbarschaft sind die Gebiete, auf denen sich Frau Becker engagiert. Hier die Betreiber und Verursacher aufzuklären und auf die Unzumutbarkeit ihrer vermeidbaren, oft vorsätzlichen Lärmerzeugung hinzuweisen, hatte sich Frau Becker schon lange vor Beitritt zu unserem Verein zur Aufgabe gemacht.

 

Frau Becker als musisch-kreativer Mensch zeichnet sich in ihren Aktivitäten durch gute Ideen hinsichtlich durchführbarer, erfolgversprechender Maßnahmen aus, durch Stichhaltigkeit der Argumente, die dem jeweiligen Adressaten (ob Behörde oder Privatperson) angepasste treffliche Ausdrucksweise, durch Aufspüren der Verantwortlichen sowie durch Zähigkeit und Beharrlichkeit.

 

Wir schätzen Frau Becker als engagierte Streiterin für das Recht auf Stille.

 

Harald Fiedler (Oberstudienrat a. D.)

Vereinsvorsitzender von Pipedown – Lautsprecher aus! e.V. – Gemeinnütziger Verein für das Recht auf Stille

Januar 2006

 

 

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